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KI: Von virtueller Vertrautheit zu „echter Bindung“

Die Lehrveranstaltung beleuchtet synthetische Beziehungen mit KI-Chatbots. Im Zentrum stehen ihre Auswirkungen auf Intimität, Beziehung und Therapie sowie Chancen und Risiken aus psychologischer, soziologischer und philosophischer Sicht.

KI: Von virtueller Vertrautheit zu „echter Bindung“
KI: Von virtueller Vertrautheit zu „echter Bindung“

Zeit & Ort

07. Nov. 2025, 15:00 – 18:15

Online via zoom

Über die Veranstaltung

KI-Begleiter und Beziehungsgestaltung: Von virtueller Vertrautheit zu „echter Bindung“

Anknüpfend an die Einführung in KI und Psychotherapie widmet sich die Veranstaltung dem Phänomen synthetischer Beziehungen mit KI-gestützten Chatbots wie Character.ai oder Replika. Gemeinsam erkunden wir, wie diese neuen Beziehungsformen unser Selbst- und Fremdbild prägen, welche Potenziale und Risiken sie bergen und welche Effekte sie auf therapeutische Prozesse haben.

Eingangs wird das Konzept der „synthetischen Beziehungen“ (Stade et al., 2025) vorgestellt sowie Ansätze wie artificial intimacy (Sherry Turkle) und emotionalized AI (Eva Weber-Guskar). Digitale Social Companions werden bereits von vielen jungen Menschen zur emotionalen Unterstützung und Alltagsbewältigung genutzt. Wir beleuchten psychologische Funktionen, Chancen und Risiken (u. a. Abhängigkeit, soziale Isolation) und diskutieren anhand aktueller Studien Nutzungsmotive, therapeutische Implikationen und ethische Fragen. Ziel ist eine praxisnahe und kritische Einordnung – mit Blick auf Ausbildung, klinische Praxis und künftige Entwicklungen.

 


Referentin: Lea Maria Schäfer (Doktorandin Charité, Berliner Akademie für Psychotherapie)


# Unterrichtseinheiten: 4

# Fortbildungspunkte: 5

# keine besonderen Teilnahmevoraussetzungen

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